Essenz

  1.  Schritt: Hintergrundinformationen

Alle Teilnehmer finden verständlich formuliertes, multi-mediales Hintergrundmaterial auf unserer deutschsprachigen Webseite, die vielfältige Positionen und Argumente darlegen. Sie können auch Fragen stellen, die andere Teilnehmer, unsere Redaktion oder angefragte Experten beantworten.

  1. Schritt: Partizipation

Interessierte Bürger reichen Artikel oder andere kreative bzw. audio-visuelle Formate als eigene Debattenbeiträge zur Veröffentlichung auf der Webseite ein. Die Redaktion bietet journalistische, rhetorische Unterstützung an. Auch wer keine solchen Beiträge einreicht, kann die Debattenbeiträge der anderen Teilnehmer auf der Webseite kommentieren.

  1. Schritt: Zusammenarbeit in Online-Arbeitsgruppen

Besonders engagierte Teilnehmer werden zusammengeführt und schreiben ein gemeinsames Memorandum auf einer Online-Plattform. Die Redaktion leitet und moderiert diese Zusammenarbeit in zwei Online-Arbeitsgruppen. Wir geben eine Einführung in die Nutzung eines „Wiki“-Formats mit Text-Chats und organisieren Video/Audio-Conference Calls (Webconferencing).

Vor der Veröffentlichung können alle anderen Teilnehmer den Entwurf kommentieren und sich so einbringen, auch wenn sie sich nicht vorher an der Arbeitsgruppe oder dem Projekt allgemein beteiligt haben.

4. Schritt: Präsentation

Die Redaktion der Atlantischen Initiative führt ein Präsentationstraining in Berlin durch. Je zwei Sprecher aus den Arbeitsgruppen stellen die zwei Memoranden auf einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin vor und Entscheidungsträger antworten. Alle anderen Teilnehmer und die interessierte Öffentlichkeit sind ebenfalls eingeladen und können sich an der intensiven Frage-und-Antwort-Runde beteiligen.

5. Schritt: Persönliches Gespräch mit Entscheidungsträgern

Im Anschluss an die öffentliche Veranstaltung findet ein geschlossenes Gespräch unter Ausschluss der Öffentlichkeit und Presse statt. Hier können die Entscheidungsträger und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, nicht nur die Sprecher, vertrauensvoll in kleiner Runde weiterdiskutieren. Entscheidungsträger reden offener über sensible Themen, wenn sie nicht befürchten müssen, dass ihre Aussagen zitiert werden. Das Gespräch soll auch für die Teilnehmer persönlicher und intensiver werden, damit sie merken, dass die Politiker ihre Ansichten und Vorschläge gehört haben und berücksichtigen werden. Dies kann auch motivieren, sich nach dem Projekt weiterhin demokratisch zu engagieren.

  1. Schritt: Netzwerk

Im Kontakt mit anderen Teilnehmenden während der Onlinephase und der Abschlussveranstaltungen erweitern die Teilnehmer ihre persönlichen und beruflichen Netzwerke.